Sommerfest „Italienische Nacht“

Am Samstag fand das alljährige Sommerfest unter dem Motto „Italienische Nacht“ statt. Obwohl man sich bei diesem Namen vor allem einen lauschigen Abend vorstellt, lud das Wetter über Tag nicht wirklich dazu ein. Aber wie es immer so schön heißt: „Das Wetter wird am Steg gemacht.“ Und so war es dann auch: Der Himmel riss auf, die Sonne ließ sich blicken und nur noch vereinzelte Regentropfen fanden den Weg zu uns. Diese konnten einfach ignoriert werden.
Kurz nach 19 Uhr wurden wir dann von unserem Vereinsvorsitzenden Uwe Vielstich begrüßt und auf den Abend eingestimmt. Dies beinhaltete natürlich auch die Anerkennung der Leistungen unserer jugendlichen Ruderer und Ruderinnen, denn was dort geleistet wird, ist wirklich beachtenswert.Nach der Begrüßung der neuen Mitglieder  blieb nicht unerwähnt, dass die Ruderschule nach diesem Jahr von Dieter Riekenberg und Bimbo in jüngere Hände übergehen wird, „was auch gut ist!“ Nach einigen Lachern dazu, konnte sich Uwe Vielstich gerade noch aus der Nummer herauswinden und herausstellen, dass es gut ist, noch jüngere Mitglieder zu haben, die sich dieser Aufgabe stellen wollen. Diese beiden werden Antje Lachmann und Petra Dirlam sein.
Als nächstes sollte unser neues Kirchboot getauft werden, das bereits im Hof lag und wunderschön geschmückt war. Zur Geschichte des Kirchbootes, sowohl des Vorgängermodells und auch des neuen Bootes wurden einige Hintergründe erläutert. Vor allem ist dabei herauszustellen, dass die Beschaffung des neuen Bootes in Finnland so manche Herausforderung darstellte. Besonders unser Mitkonstrukteur Stefan Höweler ist dabei zu erwähnen, der auch einen Großteil der Abstimmungen mit der finnischen Werft geleistet hat. Ebenso ist die große Spendenbereitschaft einzelner  Großsponsoren wie auch der Mitglieder lobend erwähnt worden.
Die Taufe durfte nun Thomas Degener vollziehen, der im Rahmen seiner Vorstandarbeit ebenfalls einen großen Anteil an der Kirchbootgeschichte hatte.
Bevor wir alle nun zu unserem Buffet in die Vereinsräume und auf die Terrasse gehen durften, hieß es erst noch die von unserem Pächter Herrn Begerow und dem Verein  gespendeten Bierfässer zu leeren. Dies stellte erwartungsgemäß kein großes Hindernis dar.
Oben erwartete uns ein wunderbares Essen, von Salaten, Antipasti, Desserts und natürlich eine hervorragende Lasagne. Dies wurde alles sehr appetitanregend präsentiert und stimmungsvoll angerichtet. Auch die Terrasse war mit Girlanden und Tischdecken sehr schön hergerichtet worden.
Ein ganz lieber Dank geht dafür an unsere Festwartinnen Ruth Schilling und Maike Rebettje, die die ganze Organisation gewuppt haben, und an ihre Helferinnnen und Helfer.
Obwohl es in diesem Jahr keine Taufen der neuen Mitglieder gab, kam eine jedoch nicht ganz ungeschoren davon. Beim Herausfahren der Markisen wurde Uschi Oeker noch mit einer kleinen Dusche bedacht, als sie sich mit ihrem gefüllten Teller an unseren Tisch setzen wollte. Ob sie damit einer offiziellen Taufe entgeht?- Man weiß es nicht!
Nachdem die Mägen gefüllt waren und das „lauschige“ auf der Terrasse nicht so recht aufkommen wollte, wurde es Zeit sich auf der Tanzfläche aufzuwärmen, was auch sehr gut gelang.
Olaf Kruse-Schilling sorgte für abwechslungsreiche Musik, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Auch individuelle Wünsche einzelner wurden berücksichtigt. Nach dem Pia Lüsse uns in die Geheimnisse des „Busfahren, Einkaufen, Würzen, Kochen“ und diverser weiterer Bewegungsabläufe eingewiesen hat, waren wir (älteren Semester) für jeden Tanz gewappnet! Ganz lieben Dank für die Erweiterung unseres Horizontes.
Es hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht, mit vielen ins Gespräch zu kommen, zu sehen, wie aktiv ein Verein sein kann und vor allem auch das Zusammenspiel von jungen und älteren Ruderern zu beobachten. Ich hoffe, dass wir uns das alles bewahren können und wir immer wieder viele Freiwillige finden, die so zu einem gelungenen Vereinsleben beitragen.
Ganz herzlichen Dank daher nochmal an die Organisatoren und die vielen Helferinnen und Helfer. Ich freu mich schon auf das nächste Jahr.

Mechthild Schikora

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