Ist das Kunst oder schon Rudern?

Kassel, Fulda, Documenta 14, 24.8.-27.8.2017
Monika Drygala, Ute Schirmer, Petra Dirlam, Dörthe Asmussen, Marion Meyners-Dunkel, Ute Seydak, Thurid Bösch

IMG_2753Kunst versuchen zu verstehen und zum Ausgleich Rudern. Dazu machten sich zunächst 4 Rudermädels mit dem VW- Bus von Petra nach Kassel auf.
Dort trafen wir uns im RV Kurhessen Cassel mit der Stellv. Vereinsvorsitzenden, die uns in deren Bootshaus einwies. Von dort ging’s zur wunderschönen Karlsaue. Ute hatte alles für ein perfektes Picknick dabei:  Sekt, Kaffee, Kuchen, Sonne, Sommer, gute Laune.
Um 17 Uhr trafen wir uns für einen 2h  Spaziergang mit einer griechischen Choristin auf dem Friedrichsplatz. Zunächst mussten wir uns sehr auf Ihren Akzent konzentrieren und dann auf ihre Kunstinterpretationen.
Puh, Kunst kann anstrengend sein!
Für Meinungsfreiheit,  gegen Zensur und Verfolgung von Schriftstellern weltweit beeindruckte uns der „Parthenon der Bücher“. Ein maßstabsgetreuer Nachbau des griechischen Tempels der Akropolis in Athen auf dem Friedrichsplatz in Kassel!
Noch imposanter empfanden wir ihn be-leuchtet am späten Abend, wo wir uns von der ausgelassen Stimmung mit perfektem Tanzen anstecken ließen. In der schon dunklen lauschigen Stadt war überall Leben und ein tolles internationales Flair.
Freitagmorgen fanden wir in der „wohl schönsten deutschen Markthalle“ unsere Frühstücksalternative zum Hotel. An-schließend erkundeten wird das Fulda-Ruder-Revier. Bevor wir 3 weitere Bremer Rudermädels vom Bahnhof abholten, entspannten wir in dem nahen schönen und gepflegten Freizeitbad.
Dann sollte es 18 Uhr zum nächsten Spaziergang in die „Neue Neue Galerie“ gehen. Leider legte der DGB mit dem Aufruf für mehr Rente ab 17 Uhr den Freitag-Abend- Verkehr lahm.
IMG_2752Dank Petra’s Fahrkünsten und Orientierung fanden wir über Schleichwege zum Ziel. Nach langem Suchen fanden wir sogar unsere verpasste argentinische Choristin und folgten ihr und der Kunst für 1,5h. Später ging es mit etwas Nacht im Haar um die Außen- Exponate bis zum Scheidebecher in unserem Hotel.
Der nächste Tag- ein Ruder Tag ohne Kunst! Wir  ruderten  Richtung Hann. Münden. Da die  Stadtschleuse außer Betrieb war, mussten wir etwas abenteuerlich die Boote neben dem Wehr umsetzen.
Dafür belohnte uns aber eine märchenhafte Berglandschaft im Land der Gebrüder Grimm bei bestem Wetter. Selbst die kurzen warmen Regenschauer auf dem Rückweg empfanden wir angenehm wie eine Regenwalddusche.
Der Sonntag gehörte Herkules auf der Wilhelmshöhe. Vom Parkplatz 539 Stufen abwärts, weiter zur Teufelsbrücke, zurück über den Neptunbrunnen, warteten wir auf die Wasserspiele. Danach 539 Stufen wieder rauf- das gibt einen festen Po! und eine ruhige Rückfahrt! Alle einschliefen ein- nur Petra musste fahren.
Kassel hat uns als Stadt mit ihren Facetten überrascht, die Documenta zu politisch- gesellschaftlichen Gesprächen provoziert, dagegen die  Fulda und ihre landschaftlich wunderschöne Ufer wieder sehr beruhigt.

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