Geburtstagsfeier der MAG mit Trainingsleuten, Trainern und Vorstand

 

Am 23. Oktober fand die dritte Geburtstagsfeier der MAG im laufenden Jahr statt, die von den zwölf Kameraden der 36-köpfigen Gruppe ausgerichtet wurde, die in den vergangenen Monaten ihren Geburtstag feiern konnten. Wie jedes Jahr im Oktober wurden traditionsgemäß nunmehr zum 20. Mal dazu von der MAG die Trainingsleute mit ihren Trainern sowie der Vorstand eingeladen. An den festlich eingedeckten Tischen im Saal unseres Vereinsheimes versammelten sich am Abend 44 Teilnehmer, um ein bayerisches Buffet sowie die obligatorisch von den Ehefrauen der Einladenden liebevoll zubereiteten Desserts zu genießen. Bevor die leiblichen Genüsse zu ihrem Recht kamen, wurden vom Verfasser dieses Artikels die „Geburtstagskinder“ gewürdigt. 783 Lebensjahre hatten eingeladen. Diese Zahl relativierte sich jedoch durch die Bekanntgabe des Durchschnittsalters, das bei „lediglich“ 65,25 Jahren lag, erstreckte sich die Lebensspanne doch von 52 bis 82 Jahren. Wenn davon ausgegangen wird, dass das Leben gemäß Udo Jürgens mit 66 Jahren beginnt, ist es nicht verwunderlich, dass es sich bei der MAG um eine auch rudersportlich gesehen schlagkräftige Truppe handelt. Nachdem die Anwesenden die „Geburtstagskinder“ hatten hochleben lassen, erläuterte Eckard Sünnenmann die Gründe, weshalb die MAG diese traditionelle Feier mit der Trainingsabteilung und dem Vorstand für so wichtig erachtet: Nur die Verbindung zwischen Jung und Alt kann die Kontinuität eines harmonischen Vereinslebens gewährleisten; die Trainingsleute und ihre Betreuer sollen erkennen, dass die alten Herren des VRV mit Interesse die Aktivitäten der Trainingsabteilung verfolgen, und das Verstehen zwischen Jung und Alt soll durch die gemeinsamen Gespräche, in denen auch das persönliche Umfeld beider Seiten zur Sprache kommt, gestärkt werden.

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Nach Eröffnung des Buffets wurde den jungen „Damen und Herren“ der Trainingsabteilung der Vortritt gelassen, sollen bei ihnen doch durch nahrhafte Kost Kräfte mobilisiert werden, die auch zukünftige Erfolge auf Regatten gewährleisten. Weißwürste, Leberkäse, Haxen, „Semmelnknödeln“ (Zitat Karl Valentin), Kraut und Kartoffeln waren derart reichhaltig vorhanden, dass auch Helmut Schrievers Hühner von den Resten noch profitieren konnten.

Bevor die leckeren Nachspeisen freigegeben wurden, wurden die einzelnen Trainingsleute sowie ihre diesjährigen Erfolge vom Trainingswart Lars Schröder, stellvertretend für den Trainer Peter Dirlam, vorgestellt. Zusammen mit den Masters konnten in dieser Saison 88 Siege errudert werden. 76 Medaillen davon gehen auf das Konto unserer jungen Ruderinnen/-er. Die Brüder Malte und Johannes Höweler führen die Liste mit insgesamt 23 Erfolgen an, knapp gefolgt von Ole Vielstich mit 9 Siegen. Die zehn Mädchen der Trainingsabteilung konnten 20 Erfolge verbuchen. Weitere 32 hervorragende Plätze belegten daneben weitere 9 männliche Jugendliche der Trainingsabteilung. Hervorzuheben sind folgende Platzierungen: dritter Platz von Hanna Asmussen im B-Finale der DM in Köln im Leichtgewichtsdoppelzweier sowie auf derselben Regatta der sechste Platz im A-Finale im Leichtgewichtsdoppelvierer; fünfter Platz von Nici Reiners bei der DM in Köln im A-Finale im Leichtgewichtsachter und sechster Platz in Köln im A-Finale im Leichtgewichtszweier; Bremer Meister wurden Pia Lüße, Rieke Wens, Marlene Urbainczyk, Hanna Johnßen, Ludovica Bardua, Hanna Asmussen, Ole und Jan Vielstich, Malte und Johannes Höweler, Lukas und Simon Goecke sowie Nici Reiners mit insgesamt 22 ersten Plätzen; Lion Tautz mit einem ersten Platz im Bundeswettbewerb auf der Langstrecke und einem dritten Platz im A-Finale des Bundeswettbewerbs. Neben den genannten Erfolgen konnten auf den allgemeinen Regatten in West- und Norddeutschland von den schon aufgeführten Trainingsleuten sowie von Johanna Bruns, Beatrice Lüße, Julian und Fabian Streit und Joos Entholt weitere Siege errungen werden. Mit der Aussicht auf ein nächstes erfolgreiches Jahr wurden die Trainingsleute und ihre Trainer mit dem Ruderergruß beglückwünscht.

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Kurz vor 22:30 wurde „Last Order“ angesagt, und gesättigt von bayerischen Spezialitäten und diversen leckersten Süßspeisen löste sich die muntere Gesellschaft auf, in der Gewissheit, dass auch im nächsten Jahr wieder der Kontakt zwischen den Mitgliedern der MAG und der Trainingsabteilung stattfinden wird.

Volker Osthus