Auf das Russlandhoch war Verlass…

Impressionen einer Wanderfahrt mit der Barke in Masuren (13. -20.09.2014)

Die Störche waren bereits auf dem Weg in den Süden, während wir uns auf dem Weg gen Osten aufmachten.

Bedenken gab es schon im Vorfeld: wird das Wetter Ende September in Masuren nicht zu viel Mücken, Wind, Wellen, Kälte und Regen mit sich bringen? Aber – die Überschrift hat es schon verraten – eine stabile Hochdrucklage über Russland hat uns eine Woche Sonne, strahlend blauen Himmel, herrliche Sternenbilder am Nachthimmel, Temperaturen um die 23 Grad und keinen Tropfen Regen beschert. Und so war die Barkenfahrt in Masuren, die Ingo wie immer mit viel Liebe und Mühe bis ins Detail organisiert hatte, für alle ein tolles Erlebnis in einer wunderschönen Landschaft.

Die Fahrt ging von Piasken am Beldany-See über Nikolaiken und Lötzen bis nach Angerburg und dann mit Übernachtung in anderen Marinas  wieder zurück. 155 km waren in 6 Tagesetappen zu rudern und wurden von 2 Hausbooten begleitet. Mit an den Riemen haben Christa Goecke, Christel Korb, Dirk Eckelt, Egon Barthel, Hans-Gerd Busmann, Horst Mahlstedt, Ingo Giese, Jens Rebettge, Maike Rebettge, Monique Mahlstedt, Olaf Kruse-Schilling, Redelf Janssen, Ruth Schilling, Uli Laube, Ute Cordt und Ute Mackenthon-Schirmer gesessen.

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Anrudern und Bootstaufe 2010

Zum diesjährigen Anrudern wurden bei uns am Vegesacker Ruderverein drei Boote getauft.  Dabei haben wir zwei neue kombinierte Vierer mit / Fünfer ohne in Dienst gestellt. Wir sind sehr stolz die Anschaffung komplett aus einer Spendenaktion vieler Mitglieder selbst finanziert zu haben. Beide Vierer (für die Fachleute C-Liner) sind zum sportlichen Rudern gedacht und die Handbreit Wasser unterm Kiel ist hier wörtlich zu nehmen. Sie sollen nur von Steg zu Steg gerudert werden und nicht auf einer Wümmewiese oder einem Strand landen. Die Taufpaten Maren und Hinnie Homburg gaben den Vierern die Namen Hamme und Wümme.

Auch die Jacobs University hat wieder ein Rennboot getauft: ein Achter für das Ruderteam. Viezepräsident Dr. Alexander Ziegler-Jöns taufte das Boot auf den Namen Frieda.

Anschließend sind wir zusammen zum Segelverein Niedersachsen-Burg gerudert. Dort haben sich alle an einer Erbsensuppe aufgewärmt und frisch gestärkt ging es dann wieder nach Vegesack.

Alle Fotos findet ihr hier.

Familienzeltlager Pfingsten 2009

Wie schon im vergangenen Jahr, zog es uns beim diesjährigen Familienzeltlager zu Pfingsten wieder an den Dümmer See. Befürchtungen, dass die Erwartungen bei einer Wiederholung aufgrund der schönen Erinnerungen enttäuscht werden könnten, wurden schnell zerstreut. Schon die Wettervorhersage ließ auf einen tollen Aufenthalt hoffen. Entsprechend gut gelaunt trafen etwa 40 Erwachsene, Jugendliche und Kinder am Freitagabend an der gewohnten Stelle am Campingplatz „Seeblick“ ein. Einige von uns hatten zuvor aus beruflichen Gründen etliche Kilometer auf der Autobahnbahn oder in der Luft zurückgelegt und freuten sich nun besonders auf ein paar entspannende Tage.

Famlien-Wochenende am Dümmer

Neben den Booten „Ochtum“ und „Promille“, dem Skiff „Havel“ und der „Bremer Kogge“ hatten wir einen Anhänger mit Fahrrädern mitgenommen, so dass neben dem Wanderrudern und dem sportlichen Rudern für erfahrene Ruderer auch Fahrradtouren in die nähere Umgebung zum Beispiel ins nahe gelegene Diepholz möglich waren. Besonders reizvoll war die Umrundung des Dümmer Sees mit dem Rad. Für die etwa 20 km wurde etwa 1 Stunde benötigt, die Zeit in der „Rohrdommel“ nicht berücksichtigt.

Für die Fußballfreunde stellte der Gewinn des DFB-Pokals durch Werder Bremen einen besonderen Höhepunkt dar. In der nahen „Kümmelecke“ war das Geschehen in Berlin auf einer Leinwand zu verfolgen. Nach den nervenaufreibenden aber schließlich erfolgreichen letzten Minuten ging es fröhlich mit dem Fahrradkorso zurück auf den Zeltplatz. Da nicht alle von uns leidenschaftliche Fußballfans waren, fiel die „Meisterfeier“ jedoch überschaubar aus.

Am Sonntag erhielten wir überraschenden Besuch von Bimbo und Marlene. Bei Kaffee und Kuchen wurden wir von Ihnen über das aktuelle Regattageschehen unserer Trainingsabteilung informierten.

Mehr Interesse als der DFB-Pokal fand unser eigenes Fußballspiel am Sonntag Abend. Zwar fiel es in der zunehmenden Dämmerung und bei wechselnden Mitspielern schwer den Überblick zu halten, doch wir hatten keine Verletzten und viel Spaß. Der Spielabbruch wegen völliger Dunkelheit konnte jedoch von unserem jüngsten Teilnehmer nicht akzeptiert werden.

Der Pfingstmontag stand noch zu verschiedenen kurzen Ruderausflügen oder einem letzten Strandaufenthalt zur Verfügung, bevor es ans große Aufräumen und Verladen der Boote ging. Den lachenden Gesichtern auf dem abschließenden Gruppenfoto ist die Freude über diese gelungene Pfingstfahrt anzusehen.

Unser Dank gilt wieder Thommy und Tim für ihre perfekte Vorbereitung. Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr.


Matthias Flies