Regattawoche zum Abschluss der Herbstsaison

Hamburger Herbstregatta mit „Norddeutscher“

Am heutigen Sonntag vertritt eine kleine Delegation den VRV in Hamburg-Allermöhe auf der Herbstregatta mit Norddeutschen Meisterschaften. In den Meisterschaftsrennen hoffen Molle Höweler (Junioren Einer A) sowie Hanna Schumacher und Beatrice Lüße (Juniorinnen Zweier o. Stf. A) auf eine vordere Platzierung. Die Junioren B Nici Reiners und Johannes Höweler und Kinderruderer Lion Tautz gehen in den Abteilungsrennen der Regatta auf Medaillenjagd.

Hier der Zeitplan mit VRV Rennen: Zeitplan NDM 2012

Bremer Meisterschaften am 3.10.

Auf dem Werdersee finden am kommenden Mittwoch zum Traditionstermin die Bremer Meisterschaften statt.

Hier das vorläufige Meldeergebnis, das Regattaprogramm folgt am Montag: BM 2012 vorläufiges ME

Erfolgreicher Abschluss der Saison 2012

Das Max Müller Team Bremen konnte sich zum Abschluss der flyeralarm Ruder-Bundesliga Saison 2012 in Hamburg  gut in Szene setzen.

von Peter Dirlam

Am Samstagmorgen sah es zunächst nicht so gut für die Bremer aus, merkte man doch schon im Zeitfahren gegen Dresden, dass die am Vorabend festgestellte Stabilität der Mannschaft einer gewissen Nervosität gewichen war. Umso größer die Überraschung, dass trotz unzufrieden stellender Leistung des ersten Rennens ein sechster Platz auf der extrem kurzen Strecke im Zeitfahren heraussprang.

Beflügelt durch dieses Ergebnis ging das Max Müller Team Bremen deutlich sicherer in das nächste Rennen, welches mit einem sichtbaren Vorsprung vor Witten gewonnen wurde. Damit war klar, dass man auf jeden Fall um die Plätze 1-8 mitfahren würde.

Im nächsten Rennen musste die Mannschaft wieder gegen die Dresdner ran, allerdings musste man sich trotz starker Leistung erneut geschlagen geben.

Das Resumé nach den bisherigen Rennen fiel trotzdem sehr positiv aus. Im Boot war man sich einig, dass die bisher besten Rennen des Jahres abgeliefert wurden.

In der längeren Pause zwischen dem Viertel- und Halbfinale wurde die Mannschaft dann nochmals durch getauscht, frische Kräfte wurden in das Boot geholt, um das Tagesziel, das Erreichen der oberen Hälfte, greifbarer zu machen.

Im Halbfinale stand gegen Neuss die Entscheidung an, ob man um Platz 5-6 oder Platz 7-8 mitfahren würde. Nach leichten Startschwierigkeiten seitens der Bremer schaffte es Steuerfrau Carolin Neumann aber dennoch, ihre Mannschaft sicher als erste ins Ziel zu schreien.

Schon jetzt konnte das Max Müller Team Bremen feiern, da das gesetzte Ziel erreicht war. Ein letztes Mal in diesem Jahr musste man nur noch gegen die Mannschaft TU Dresden antreten, die zu diesem Zeitpunkt bereits aufgestiegen war. Direkt vom Start an zeigte die gegnerische Mannschaft auch ihre Stärke und brachte sich bis zum Ziel vor das Bremer Boot.

Mit diesem abschließenden sechsten Platz des Tages konnte sich das Max Müller Team Bremen von den unteren Rängen auf den neunten Platz der Gesamttabelle schieben. Nach den Ergebnissen der zwei letzten Renntage mit einem 13. und einem 12. Platz zeigte die Mannschaft zum Abschluss ihre Stärke und Geschlossenheit, auch wenn in dieser Saison zwei Ausrutscher mit dabei waren.

In Hamburg fuhren für das Max Müller Team Bremen Jens Große, Jens Mahlstedt, Dirk Werthmann, Rickmer Rockmann, Christian Kravitz, Bolko Maaß, Frederik Rahders, Timm Wöltjen, Sören Dannhauer, Elias Hammer, Peter Dirlam und Steuerfrau Carolin Neumann.

Dem Max Müller Team Bremen hat diese Saison mal wieder viel Spaß gemacht und so bedanken wir uns bei der flyeralarm Ruder-Bundesliga, Max Müller, so wie den Fans und freuen uns auf die nächste Saison.

Mit bewährter Truppe zurück in die Top 6

Mit bewährter Mannschaft fährt das Max Müller Team Bremen zum Saisonfinale der flyeralarm Ruder-Bundesliga nach Hamburg. Die durchwachsenen Ergebnisse der vergangenen Wochen sollen vergessen gemacht werden.

von Elias Hammer

Nach dem Sommerloch stehen Trainer Steffen Pohl am 22. September wieder alle Bremer Athleten zur Verfügung. Nachdem schon am ersten Renntag in Rüdersdorf mit Platz 5 das bisher beste Saisonergebnis eingefahren wurde verwundert es nicht, dass der Kader in Hamburg mit dem aus dem ersten Rennwochenende fast identisch ist.

Entsprechend motiviert und selbstbewusst ging es in den letzten Einheiten vor dem großen Ruderfest in Hamburg zu Werke. Trainiert wurden – bei einer Rennstrecke von nur 270 Metern auf der Binnenalster auch kaum verwunderlich – vor allem die Starts.

Desweiteren wurde an der nötigen Harmonie im Durchzug gearbeitet um die Urlaubsrückkehrer wieder voll im Boot zu integrieren.

Das Ziel ist ganz klar: Ein Platz in den Top 6. Doch das wird schwer werden. Die Leistungsdichte über das gesamte Starterfeld hat über den Sommer enorm zugenommen. So muss das Bremer Großboot am kommenden Samstag 5 perfekte Rennen hinlegen um dieses Ziel auch zu erreichen.

Der Kader des Max Müller Teams Bremen am 5. Renntag der RBL: Steuerfrau Carolin Neumann, Peter Dirlam, Christian Krawitz, Frederik Rahders, Timm Wöltjen, Rickmer Rockmann, Jens Mahlstedt (alle Vegesacker Ruderverein), Bolko Maass, Dirk Werthmann, Elias Hammer, Jens Große und Sören Dannhauer (alle Bremer Ruderverein v 1882).

Konsolidierung in Münster

Mit Platz Zwölf in Münster wurde zwar der Zielplatz unter den ersten Acht klar verpasst, jedoch wurde der Abwärtstrend gestoppt.

von Elias Hammer

Mit der minimalen Kadergröße von acht Ruderern plus Steuerfrau reiste das Max Müller Team Bremen zur vierten Station der flyeralarm Ruder-Bundesliga. Bedingt durch Urlaube und Krankheit mussten in letzter Minute noch zwei Stammkräfte ersetzt werden. So gab der Vegesacker A-Junior Malte Höweler sein Debüt im Bremer Großboot. Desweiteren kehrte Fred Rahders nach zweijähriger Auszeit in den Achter zurück.

Die Einstellfahrt am Freitagabend lief wie geschmiert und verhalf zu einem optimistischen Start ins Wochenende. Beim Warmfahren am Samstag war dann doch eine gewisse Anspannung im Boot zu spüren. Bezeichnend war auch das Zeitfahren in dem man zwar einen guten Start hinlegte, jedoch in der zweiten Streckenhälfte durch unsauberes Rudern noch fast zwei Sekunden auf die Konkurrenz aus Lübeck verlor. Zwar wurde der Kasseler Achter deutlich geschlagen, da dieser aber gleich nach dem Start Druck rausgenommen hatte reichte es für das Max Müller Team doch nur zur elft besten Zeit.

Starker Start, schwache Zweite Hälfte – so lassen sich auch Achtel- und Viertelfinale zusammenfassen. Durch den Zweiten Platz, vor Witten, im Viertelfinale wurde allerdings ein erneuter dreizehnter Platz – und das vorzeitige Ende des Renntages – vermieden.

In der Mittagspause wurde dann heiß diskutiert, wie der Achter schneller zu machen sei. Nach kurzem Gespräch und unter Einbeziehung einiger externer Meinungen einigte man sich einen etwas längeren Schlag zu fahren – dafür bei leicht reduzierter Frequenz. Und siehe da, im Halbfinale Lag der Bremer Achter zur Streckenhälfte in Führung vor Gießen. Auf den letzten 150 Metern zeigte sich dann jedoch, dass beim Max Müller Team schon seit 7.30 Uhr dieselben Acht Ruderer an den Riemen zogen. Als die Kraft nachließ musste man sich dem Gießen-Achter im Endspurt noch knapp geschlagen geben. Im Finale das gleiche Bild: Führung nach dem Start – knappe Niederlage im Ziel.

Obwohl das Max Müller Team Bremen nur zwei Punkte aus Münster mit nach Hause bringt haben die Sportler um Steuerfrau Caro Neumann viel gelernt. Gerade aus den letzten Zwei Rennen wird man technisch einiges mit ins Training auf Lesum und Weser mitnehmen. So gewappnet werden die Bremer in Zwei Wochen in  Hamburg dann wieder mit größerem Kader antreten. Dann heißt es zum letzten Mal in dieser Saison Jagd auf die vorderen Plätze zu machen.

In Münster kamen zum Einsatz: Steuerfrau Carolin Neumann, Peter Dirlam, Frederik Rahders, Timm Wöltjen, Matle Höweler (alle Vegesacker Ruderverein), Elias Hammer, Dirk Werthmann, Raphael Abt, Jens Große (Bremer Ruderverein von 1882).

Konzentration auf Konstanz in Münster

Mit kleinem Kader geht das Max Müller Team Bremen auf dem Aasee in Münster auf Punktejagd in der zweiten Ruder-Bundesliga

von Timm Wöltjen

Für die beiden letzten Stationen der flyeralarm Ruder-Bundesliga in diesem Jahr in Münster am 08. September und nur 14 Tage später in Hamburg heißt es für die Männer von Bremer RV 1882 und Vegesacker RV: Konstanz zeigen und Punkte sammeln. Auf den drei absolvierten Bundesliga Renntagen zeigte das Max Müller Team immer wieder Glanzstücke und fuhr schnelle Rennen. Ebenso verlief das Training vielversprechend. Umso ärgerlicher ist daher, dass wiederholt nicht die Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden konnten – und das Team in wichtigen Rennen häufig das Nachsehen hatte.

In Münster und Hamburg will die Mannschaft daher größere Konstanz zeigen und die zu Beginn der Saison angepeilten Platzierungen im oberen Tabellendrittel erreichen. Dazu setzt Trainer Steffen Pohl im Training und für die Rennen auf eine konstantere Besetzung. Deshalb wird in Münster auch ein kleinerer Kader als möglich anreisen. Bisher wurden stets alle Mitgereisten im Rennbetrieb eingesetzt, wodurch sich im Laufe eines Renntags die Besetzung des Bootes mitunter mehrfach änderte. Dies brachte zwar einerseits stets die zusätzliche Leistung der ausgeruhten Ruderer mit ins Boot, auf der anderen Seite musste sich die Mannschaft so häufig kurz vor den Rennen erneut zusammen finden.

Die im Laufe der Regatta vielleicht auftretenden physischen Leistungseinbußen der Ruderer wollen diese mit besserer Zusammenarbeit und Teamgeist ausgleichen – hier ist die Unterstützung der mitreisenden Fans und weiteren Teammitglieder gerade bei den beiden heimatnahen Etappen besonders hilfreich und wichtig.