In der MAG rumpelt es wieder

Nein, alles in Ordnung! Das Rumpelspiel wurde zum wiederholten Male von Gisela und Ingo Giese organisiert, dieses Mal am 13. Februar. Die Beschreibung des Spieles ist schwierig. Die beigefügten Fotos vermitteln vielleicht einen Eindruck.

Mit rasender Umdrehungszahl wird ein speziell geformter Kreisel vom Spieler in ein Labyrinth befördert. Schmale Durchlässe in Form des Kreisels bestimmen seinen Weg. Dabei werden aufgebaute Kegelsteine umgeworfen. In einem Punktesystem wird die Zahl der „erwischten“ Kegel addiert. Nach sechs Durchgängen wird der Sieger ermittelt.

Vierzehn Frauen kämpften in zwei Gruppen gegeneinander. Jeden zur Strecke gebrachten Kegel bejubelten die Teilnehmerinnen der jeweiligen Teams. Die anwesenden MAG-Männer hielten sich derweil schweigend an ihren Getränkegläsern fest.

Mit 470 Punkten errang Monique den ersten Platz. Es folgten Helga mit 440 und Hardi mit 405 Punkten. Die Rumplermannschaft 1 setzte sich mit 2205 Punkten knapp gegen das Team 2 (2145 PKT.) durch.

Zur Durchführung dieses österreichischen Spieles aus der Steiermark wird beim nächsten Mal sicherlich noch eine größere Spielerschar erscheinen.

V. Osthus

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Besichtigung der Firma Rotec

Durch Vermittlung unseres Ruderkameraden Helge Saeger konnten die Mitglieder   der MAG am 07. März die Firma Rotec in Lemwerder besichtigen. Dort werden  Rotorflügelformen  aber auch Rotorflügel selbst nach den Vorgaben der Windkraftanlagenhersteller produziert.

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                       Rotorenflügelhalle                                        16 MAG-ler, 1versteckt

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Kulturprogramm der MAG: Bier

Die Tradition der MAG, über den sportlichen Tellerrand zu schauen und bedeutende Unternehmen in der Region zu besichtigen, wurde fortgesetzt mit dem Besuch des kleinen Brauhauses an der Blauholzmühle in Lesum. Eingeladen hatte das MAG-Mitglied Volker Osthus.

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Am 14. August trafen sich 20 Ruderer des VRV, um sich von ihrem Mitruderer in die Geheimnisse des Bierbrauens einweihen zu lassen. Anhand einer Schautafel und der verschiedensten Gerätschaften in der Hobbybrauerei wurde der Bierwerdungsprozess von der Getreideernte über das Mälzen der verschiedenen Getreidearten, das Einmaischen des Malzes, den Gärungsprozess der nach dem Maischevorgang gewonnenen und gekühlten Würze sowie die Lagerung und der damit verbundenen Reifung des Jungbieres veranschaulicht. Die vielen Fragen der anwesenden Laien konnten – so hofft der Verfasser – erschöpfend beantwortet werden. Nunmehr wissen die Teilnehmer mit dem Begriff des „Läuterns“ und des „Läuterbottichs“ beim Brauen etwas anzufangen, wurde ihnen doch alles bestens erläutert. Der Spruch, etwas wie Sauerbier anzubieten, erhielt seinen biergeschichtlichen Hintergrund. Das deutsche Reinheitsgebot, das nun bald sein 500-jähriges Jubiläum feiert, wurde in seiner Bedeutung für den Verbraucher sowie als Werbevorteil für solchermaßen hergestelltes Bier verdeutlicht. Die vielfältigen Informationen und die regen Diskussionen werden sicherlich nicht dazu führen, dass dem kleinsten Brauhaus Bremens – nachzulesen im Buch der Bremer Rekorde – Konkurrenz durch einen der beteiligten Ruderer erwächst, dauert schließlich die Bierherstellung vom Mälzen des Getreides bis zum trinkfertigen Produkt in kleinen Betrieben mindestens sechs Wochen.
Was in sechs Wochen aus Getreidekörnern, Wasser, Hopfen und Hefe Leckeres werden kann, wurde nach der Besichtigung vor dem kleinen Brauereigebäude verkostet.OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach einem ersten „Selbstgebrauten“, das den stechenden Durst der Anwesenden nach den Ausführungen des Brauereibesitzers linderte, wurde bei einem von der MAG mitgebrachten Imbiss eine Grundlage geschaffen, die es ermöglichte, noch einige weitere Biere zu genießen. Trotzdem blieb für den Brauherren nach Verabschiedung des harten Kerns immer noch ein Rest seines gespendeten Bierdeputats übrig, der ihn in den nächsten zwei Wochen an die schönen Stunden im Brauhaus erinnern wird.

Volker Osthus

Kohlfahrt 2013

Als blinder Passagier, da nicht angemeldet, stieß ich am dritten Sonntag im Februar – dieser Termin ist wie die Veranstaltung selbst schon Tradition – zu der großen Gruppe der Sportler, die dem Ruf Kohlkönig Dieters gefolgt waren.

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Als Strafe für mein ungebührliches Verhalten wurde mir die Erstellung des vorliegenden Artikels auferlegt.

Da jenseits der Lesum in Grambke die Uhren anders ticken, wie uns Norbert durch das seiner Meinung nach pünktliche Erscheinen verdeutlichte, wurde erst kurz vor halb elf am Treffpunkt Kirche St. Magnus zum Aufbruch geblasen, nicht auf dem Kamm sondern mit einem Megafon, das in der Folgezeit noch etliche Langschläfer an unserer Wanderroute aus dem Schlaf reißen sollte. Vorbei am Haus unseres Kulturstaatsministers Neumann in St. Magnus ging es zum Exwohnsitz der Sünnemänner, wo uns Axel als Wohnungsnachfolger mit einem Kräuterschnaps versorgte, der es in sich hatte. Aber auch Rote, Grüne und Weiße fanden ihren Weg durch unsere Kehlen. Am nächsten Halt, dem Stammsitz der Familie Vielstich an der Lesumer Kirche, wurden wir mit belegten Brötchen und Hopfenkaltschalen verwöhnt. Weiter an der Lesum längs führte uns der Weg vorbei an der neuen Lesumbrücke, die ja vielleicht noch vor der Eröffnung des Berliner Großflughafens dem Verkehr übergeben wird. Entgegen vielfacher Vermutung war nicht die Burger Tenne unser Ziel, sondern Kohlkönig Dieter schlug den Weg lesumabwärts gen Mündung ein. Natürlich wurde unser erster Bürgermeister Börnsen an seinem dortigen Wohnsitz gebührend begrüßt, woraufhin allerdings nur die Rollläden in einer der Wohnungen des neuen Wohnblocks am Lesumufer heruntergelassen wurden. Wahrscheinlich waren sie lautstärkegeregelt und schlossen sich somit automatisch. Auch der Segelverein Burg wurde rechts liegen gelassen. Erst direkt vor Murkens Krug zur Fähre erfolgte der Einkehrschwung in das romantische Strohdachhaus des Segelvereins Unterweser. Die ersten frisch gezapften Biere aus Kohlkönig Dieters dort platzierten Zapfananlage wirkten einer Unterhopfung entgegen und steigerten den Heißhunger.

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Dampfende Kohl- und Kartoffelschüsseln und mit reichlich Beilagen versehene Platten, die vom fleißigen Personal ständig nachgefüllt wurden, ließen eine gefräßige Stille einkehren. Bevor der Lärmpegel nach dem schmackhaften Essen wieder anstieg, sorgten König Dieter, Seine Eminenz Hans-Jürgen und Hofnarr Hans-Heinrich für eine würdevolle Übergabe der Majestätsinsignien an den Nachfolger Torsten. Bildschirmfoto 2013-02-19 um 00.27.01OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unser Vereinsseelsorger, der auch schon das Essen gesegnet hatte, ließ mit seinen klerikalen Kenntnissen keinen Zweifen daran, dass auch er für das vakant werdende Amt im Vatikan geeignet wäre. Auch unser Hofmusikkapellmeister Helmut stand der Hoftruppe zur Seite, hatte aber wegen der räumlichen Enge und der Geräuschkulisse leider kaum Gelegenheit, unser „Geschnatter“ in einen stimmkräftigen Begleitchor umzufunktionieren.

An dieser Stelle nun sei dem bisherigen Kohlkönig für die perfekte Organisation sowie Seiner Eminenz und dem Hofnarren für ihre dargebotenen Beiträge herzlichst gedankt. Seine Durchlaucht König Torsten wird sicherlich alles daran setzen, sich als würdiger Nachfolger zu erweisen.

Volker Osthus

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Nikolaustour 2012

 

Am 08. Dezember war es wieder soweit: 20 Nikoläuse mit ihren roten Zipfelmützen machten sich auf Lesum und Weser auf gen Segelverein Ochtum. Dem Namen unseres Kirchbootes (Eisbrecher) angemessen herrschten Minustemperaturen bei Sonnenschein. Pünktlich um 9 Uhr 30 wurde am VRV-Steg abgelegt. Sehr bald erreichten das Kirchboot und die Albatros bei ablaufendem Wasser die Lesummündung. Hier gab es allerdings ein böses Erwachen: Dem sonst so perfekten Organisator der Tour war es nicht gelungen, die Tide zu manipulieren, so dass von nun an gegen den Strom gerudert werden musste. Ein lockeres Dahintreiben war nicht mehr angesagt, die Nikoläuse mussten sich kräftig in die Riemen legen. Damit entfiel auch eine längere Pause vor A&R, um sich mit einem kräftigen Schluck aus Ullis Bunkervorräten zu stärken. Ein „wönziger Schlock“ musste reichen, denn wer will schon eine hart erruderte Strecke durch Zurücktreiben wieder einbüßen. An der Schleuse des Ochtumsperrwerkes fand die Plackerei in den Booten vorzeitig ein Ende: Der Schleusenwärter hatte uns telefonisch mitgeteilt, dass die Schleusentore festgefroren seien. An der Spundwand wurde angelegt, und Jung und Alt erklommen mehr oder weniger behände über die Eisenleitern festen Grund. Aber Hinni hatte in seiner umsichtigen Art einen Fahrdienst organisiert. Gerd Pohl, Helmut Schriever und einer unserer Segelvereinsgastgeber kutschierten Gepäck und einige Fußlahme zum Segelverein, wo schon Rolf Rockmann auf die Kameraden wartete. Bevor unser mitgebrachtes Essensgeschirr und die von Hinni besorgten Speisen platziert waren, schmückten schon etliche leere grüne Flaschen die Tische im gemütlichen Vereinsheim des OSV, galt es doch, den stechenden Durst zu bekämpfen. Mit Brot und leckerem Aufstrich sowie Wurst und Käse wurde eine gute Grundlage geschaffen für den weiteren Genuss des einen oder anderen Bieres. Helmut entlockte seinem Schifferklavier in bewährter Art uns allen bekannte Weisen, die auch ohne die vom Liederwart vergessenen Texte durch 23 kräftige Rudererstimmen begleitet wurden. Unsere beiden Gastgeber, Dirk und Hermann, ließen uns nicht trocken fallen, so dass wir nach unserem Dankeschön an die beiden gut gestärkt und fröhlich den Weg zur Schleuse antraten. Immer noch verwöhnte uns herrliches Winterwetter, das auch einige Schlittschuhläufer auf den überfluteten Wiesen zwischen Weser und Ochtum zu ihrem sportlichen Vergnügen nutzten. Nachdem alle unfallfrei in die nun noch tiefer liegenden Boote gelangt waren, kamen wir jetzt in den Genuss, mit Strom der Lesummündung entgegenzusteuern. Im Ruderverein trennte man sich in der Erwartung, dass Hinni auch im nächsten Jahr wieder eine so erfolgreiche Eisbrechertour organisieren wird. Ihm und allen aktiv an der Organisation Beteiligten, so auch Helmut mit seiner musikalischen Unterstützung, sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.

Volker Osthus

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