Trainingslager 2019

von Tjark Gerken

Die 10-köpfige Trainingsgruppe verbrachte auch in diesem Jahr ihr Trainingslager in Berlin bei der RG Wiking auf dem Treptowkanal in Begleitung von den Trainern Ulli Temme und Peter Hermes.
Der Fokus in unserem Trainingslager lag auf den Doppelzweiern. Zusammen fuhren in einer Renngemeinschaft Neele Benjes und Inken Schröder von der RG Germania Kiel, welche für Ihren Vierer trainierten.
Einen weiteren leichten Doppelzweier wollen Konstantin Flies und Alexander Sinhuber fahren und mit diesem die Deutschen Meisterschaften im Juni erreichen.
Mariella Freundt trainierte im Einer, um auf dem Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen einen der vorderen Plätze zu erreichen und auch Marlicia Freundt bereitete sich im Einer auf die Deutschen Meisterschaften vor.
Einen weiteren Doppelzweier rudern Malek Chanawani vom Bremer Ruderclub 1882 gemeinsam mit Tjark Gerken, um Erfahrungen zu sammeln.
In der ersten Einheit ging es darum sich an die Bedingungen zu gewöhnen und erste Erfahrungen zu sammeln. Darauf folgten vielen intensiven Einheiten in denen sich die Leistung, durch die Unterstützung der Trainer, bei den Booten verbesserte.
Um auch die allgemeine Ausdauer zu verbessern und etwas Abwechslung in den Trainingsalltag zu bringen wurden zudem zwei Rennradeinheiten eingebaut.
Die Essensverpflegung übernahmen wir größtenteils selbst, was für viele lustige und manche lehrreiche Momente gesorgt hat. Zum Abschluss des Trainingslagers besuchten wir eine Pizzeria, um das Trainingslager angenehm ausklingen zu lassen.
Mit der Abschlussbelastung konnten alle ihr Trainingslager erfolgreich abschließen und die Heimfahrt antreten.
Wir hoffen, dass jeder seine Saisonziele erreichen kann und auf eine erfolgreiche Saison für den Vegesacker Ruderverein.

Ergo-Cup Oldenburg

von Mariella und Marlicia Freundt

Am Samstag, den 18.11.2017, fand der alljährliche Ergo- Cup statt. Ausgerichtet wurde dieser vom Oldenburger RV (ORVO). Es war der erste Ergo- Cup für die sechs Mädchen des VRV, was man ihnen auch deutlich ansehen konnte.

Um 12.05 Uhr startete Fabienne Hesse als erste des VRV auf der 500m Distanz. Ihre Konkurrentin war jedoch sehr stark und so musste Fabienne sich trotz ihrer guten Leistungen hinter ihr einordnen. Direkt im Anschluss startete Mariella Freundt ebenfalls auf der 500m Strecke und konnte sich mit 5 Sekunden Vorsprung den Sieg sichern.

Im Rennen 14 über 500 m starteten gleich 2 Mädchen des VRV, Jaane Gerken und Judith Christoffer. Die beiden lieferten sich mit zwei weiteren Mädchen ein tolles Rennen. Zum Schluss fuhr Judith als zweite und Jaane als vierte ins Ziel.

Eine Stunde später lieferten Joke Sonnenberg und Marlicia Freundt ein Kopf an Kopf Rennen auf der 1000 m Distanz. Während des Rennens pushten die beiden sich gegenseitig immer höher und traten an ihre Grenzen. Zum Schluss jedoch sicherte Marlicia sich einen Vorsprung von 5 Millisekunden und entschied so das Rennen für sich.

Zum Ende der Veranstaltung fand das sehr spannende Heldenduell statt, wo Lynn Schriefer für uns antrat. Auf einer Strecke von 234 m durften sich die Trainer und Betreuer der 15 verschiedenen Vereine untereinander messen. Kathrin Baumgart konnte krankheitsbedingt leider nicht antreten. Jedoch gab sie eine sehr motivierende Trainerin ab und unterstützte ihre Mädchen wo sie nur konnte. Und auch Lynn unterstützte die Mädchen tatkräftig.

Alle Mädchen waren nach dem Tag sehr zufrieden und sind mit neuen Erfahrungen nach Hause gefahren.

Norddeutsche Meisterschaften HH-Allermöhe

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg-Allermöhe wieder die allgemeine Hamburger Regatta zusammen mit der Norddeutschen Meisterschaft statt. Für den Vegesacker Ruderverein gingen sechs Ruderer an den Start. Tjark Gerken und Smilla Reinhardt starteten beide noch im Kinderbereich, sowohl über 300 Meter, wie auch über 1000 Meter. In diesen Rennen konnten beide viele Erfahrungen für die kommende Saison im nächsten Jahr sammeln und sich von Rennen zu Rennen steigern. Tjark konnte am Samstag und Sonntag die Rennen über 300 Meter jeweils für sich entscheiden, nachdem er sich mit starken Start-Spurts von den Gegnern absetzte.

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Ole Sonnenberg trat im Einer der B-Junioren an. Für ihn ging es sowohl am Samstag, wie auch am Sonntag zweimal über die 1000 Meter Distanz. Ole kam in seinen Rennen im guten Mittelfeld übe die Ziellinie, auch bei ihm machte sich auf den zweiten Streckenhälften die fehlende Rennerfahrung bemerkbar.

Als A-Junior startete Kristian Streit am Samstag im leichten Männer-Einer über die 1000 Meter. Bis zum letzten Streckendrittel konnte er mit dem führenden Boot mithalten, im Endspurt setzte sich dieses dann jedoch ab, so dass Kristian mit deutlichem Vorsprung vor dem Rest des Feldes einen zweiten Platz erruderte. Am Sonntag trat Kristian in der Konkurrenz des Schwergewichts-Einers an. Nachdem die Plätze zwei bis vier bis kurz vor dem Ziel alle noch auf einer Höhe waren, ging Kristian im Ziel knapp als vierter über die Ziellinie.

Pia Lüsse ging zur Vorbereitung für den im Oktober statt findenden Städtekampf am Samstag jeweils im Doppelzweier und im Doppelvierer mit Steuerfrau an den Start. Der Doppelzweier lief sehr gut, bis kurz vor das Ziel konnte sich Pia mit ihrer Partnerin mit einer Bootslänge vor dem Feld halten, dann blieb das Boot jedoch nach einer Kollision mit einer Boje kurz hängen, so dass noch ein Boot passieren konnte. Im Doppelvierer lief es für die Mannschaft um Pia dann nicht mehr so rund, am Ende sprang dort ein fünfter Platz heraus.

Rieke Wens startete am Samstag in der Norddeutschen Meisterschaft im schweren Einer der A-Juniorinnen. Bei sehr starker Konkurrenz schied sie im Hoffnungslauf knapp aus.

Sonntags hatten Rieke Wens und Pia Lüsse dann deutlich mehr Erfolg. Im Rennen um die Norddeutsche Meisterschaft des schweren Zweiers ohne Steuerfrau der A-Juniorinnen konnten die beiden ihre Stärke ausspielen. Nach einem sehr gut geglückten Start konnten sie sich von ihren Gegnerinnen absetzen und ihre Führung bis in das Ziel immer weiter ausbauen und sich dadurch den Norddeutschen Meistertitel erkämpfen.

70. Deutsche Hochschulmeisterschaft in Brandenburg

von Stefan Giesen

Stefan Giesen reiste mit rund 30 anderen Bremer Studenten am Freitag an den Beetzsee in Brandenburg zur DHM. Am Samstag morgen wurden der Doppelvierer mit Stefan Giesen, Janosch Brinker (BSC), Tim Knifka (BSC) und Anton Brandt (BRV 1882) von perfekten und für Brandenburg ungewöhnlichen Bedingungen überrascht, blauer Himmel und ein bisschen Schiebewind. Der Start des Bremer Bootes war eher Verhalten und auch in der Nachstartphase konnte kein guter Rhythmus entwickelt werden, sodass man nicht auf den zweiten Platz, der nötig gewesen wäre um sich direkt für das Finale zu qualifizieren, aufschließen konnte. Nach einer kurzen Mittagspause, gingen die Studenten mit einem klaren Ziel auf das Wasser, die Qualifikation für das Finale sichern. Auch in diesem Rennen fanden die vier allerdings nicht richtig zusammen, somit wurden sie knapp fünfter (erster bis fünfter Platz innerhalb von 1,5s).

Im Finale sicherte der andere Bremer Doppelvierer mit Silber im Finale die Qualifikation für die Teilnahme an der nächsten EUG ( European University Games) 2018 in Portugal. Nach einem entspannten Grillen am Samstag Abend mit den Studenten aus Bremen und Bremerhaven und einer warmen Nacht, ging der Doppelzweier mit Stefan Giesen und Janosch Brinker (BSC) Nachmittags an den Start. Nach einem durchwachsenen Start lag das Boot erst mal weiter hinten, durch die starke Nachstartphase konnte man sich wieder auf den dritten Platz schieben. Bis 500m lieferten sich das Bremer und Stuttgarter Boot ein spannendes Duell, in welchem sich die Bremer aber geschlagen geben mussten. Am Ende schlossen beide die Regatta mit dem dritten Platz ab. Die Bremer Studenten belegten den dritten Platz in der Gesamtwertung mit drei dritten einem zweiten und einem ersten Platz.

 

European University Championships 2017

von Stefan Giesen

Zwei Tage vor Beginn der Regatta reiste der Bremer Männer Doppelzweier, Janosch Brinker (BSC) und Stefan Giesen nach Subotica, Serbien. Am ersten Trainingstag zeigte sich der Palic See nicht von seiner schönsten Seite, viel Wind sorgte für fast unruderbare Bedingungen. Am nächsten Morgen hatte sich der Wind allerdings etwas gelegt, sodass beide Sportler zuversichtlich direkt in das Finale einzuziehen in das Rennen gingen. Nach einem starken Start lag das Bremer Boot vorne. Über die Strecke schoben sich aber die Boote aus Rotterdam und Split mit einer höheren Bootsgeschwindigkeit vorbei und trotz eines starken Endspurtes hieß es am Ende Platz drei, somit musste am nächsten Tag im Hoffnungslauf gestartet werden. Auch über diese Nacht legte sich der Wind weiter, sodass perfekte Bedingungen herrschten.

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Dieses Rennen wurde mit der gleichen Taktik wie der Vorlauf gefahren, auch hier lagen die Bremer direkt nach dem Start eine Bootslänge vor den anderen Booten. Und im Gegensatz zum Vortag gelang es ihnen aber über den Mittelteil der 2000m ihre Position zu halten. Nach einem kräftezehrenden Rennen und einem ersten Platz zogen sie in das A-Finale ein. Am Finaltag war wie am ersten Trainingstag viel Wind und damit auch viel Welle. Dieses Wasser kam den Bremern leider nicht zu Gute. Ein nicht ganz sauberer Start führte schon am Anfang zu einer hinteren Position im Feld. Über die Strecke wurde das Boot weiter durchgereicht, sodass sie als sechste in das Ziel kam.

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Trotzdem sind beide Sportler auf Grund der starken Gegner mit einem guten sechsten Platz mit dieser Regatta zufrieden. Für das gesamte deutsche Hochschulsport Team fiel die Bilanz mit elf Medaillen sehr gut aus.